Wir gehen nicht, aber wenn wir gehen,

dann gehen wir in Scheiben

Entschuldigung, aber ich sagte:

wir sind gekommen um zu bleiben.

Wir sind Helden

Der Herbst ist ein wankelmütiger Gefährte. Es wird noch nicht so richtig kalt, aber so warm ist es auch nicht mehr. Morgens auf dem Fahrrad könnte man schon Handschuhe brauchen, aber mittags in der Pause sitzt man noch draußen, wenn sich die Sonne blicken lässt. Die Frage nach der richtigen Jacke für solche Tage blieb in meinem Schrank deshalb lange unbeantwortet.

Denn all die Stürme, die mich trafen,

Sie ließen meine Segel leer.

Die Andern sind das bunte Meer,

Du aber bist der Hafen.

Mascha Kaléko

Blumen sprechen ihre eigene Sprache. Jede von ihnen hat etwas Bestimmtes zu sagen. Während die Amaryllis Stolz verkörpert, symbolisiert Efeu die Beständigkeit. Iris ist der Vorbote guter Nachrichten. Und die Glyzine sagt „Sei gegrüßt, willkommen“. Vornehme, edle Schönheit ist ein Zeichen der Orchidee, wogegen die Ringelblume für Schmerz und Trauer steht. Zu guter Letzt im A bis Z der Pflanzensymbolik steht die diskrete Blüte des Zitronenbaumes. Wird ein Zitronenzweig überreicht, möchte man den Beschenkten bitten, Verschwiegenheit zu wahren. Und dann gibt es den Akanthus, umgangssprachlich auch Bärenklau genannt – die blumige Umschreibung für Kunst.

Du atmest ein, Du atmest aus

dieser Körper ist Dein Haus und darin kennst Du Dich aus.

Du lebst.

Die Fantastischen Vier

In einem Land vor unserer Zeit als es noch keine Smartphones, kein Internet, kein whatsapp, nur Kassettenrekorder, Telefone mit Wählscheibe und Kabel und sogar die DDR gab, da gingen die Männer in pastellfarbenen doppelreihigen Anzügen durchs Leben. Sie trugen weiße Tennissocken und Schulterpolster und ließen sich blonde Strähnen ins Haar färben. Das Auto war DAS Status- und Männlichkeitssymbol und die Devise war: breiter, tiefer, schneller.