In den 80er Jahren rollte die erste italienische kulinarische Welle durch Deutschland und ich weiß nicht, wie oft Tomate mit Mozzarella (Kuh, nicht Büffel), Spaghetti Carbonara und Zabaione, zusammen mit Valpolicella aus der Korbflasche, den Weg auf unseren Esstisch fanden. Das alles liebe ich heute immer noch – vor allem die wunderbare Zabaione ist Dauergast in meiner Küche. Wer das Rezept kennt, weiß, dass nur ein Schuss Marsala aus einem Schaum den Klassiker macht, ohne den die Zabaione nur eine einfache Eischaum-Creme wäre.

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Im Anfang war das Wort, und das Wort war im Buch, und aus Buch wurde Literatur, und Literatur wurde Kunst. Literatur und Kunst – beides meine Themen. Doch selbst künstlerisch tätig zu werden, fand ich bis vor einiger Zeit eher anstrengend. Vor allem als Kind zeigte ich wenig Geschick, wenn es um Bastelei oder filigrane Handarbeit ging. Anstatt Kunst zu schaffen, habe ich mich eher verkünstelt. So war es bis vor einiger Zeit. Dann kam Petra.